Script / Letters

Schriften, Handschriften und Buchstaben sind ein Klassiker unter den Tätowierungen. Beim Tätowieren einer Schrift als Tattoo kommt es besonders auf feine gerade Linien und geschwungene Schriften ohne Unterbrechung an.
Je feiner diese Linien sind, desto detailreicher können die Tätowierungen am Ende sein.

Gerade bei Schrift-Tattoos ist es besonders wichtig, sich vorher Gedanken über den Inhalt / das “Motiv” zu machen. Ich rate eigentlich davon ab, sich Namen von Partnern oder Kindern tättowieren zu lassen. Es gibt in Bezug auf die Tätowierung von Schriften und Schriftzeichen eigentlich keine Grundsätze, allerdings sollte man ein paar Typografie-Grundlagen auch bei einem Tattoo beachten.

Tattoos mit Versal-Schriften (Großbuchstaben)

Versalschriften sind meist in Tätowierungen etwas schwerer zu lesen und zu entziffern. Daher sollte man gerade bei der Auswahl der Schrift besonders auf die Lesbarkeit und genügend Abstand zwsichend en Buchstaben wie in dem Foto des Tattoos oben achten. Will man sich hingegen als Kürzel nur einen Buchstaben tätowieren lassen, werden gerne geschwungene Schriften gewählt.

Schreibschriften

Schreibschriften in Tätowierungen sind besonders beliebt, wenn die “Botschaft” entweder in einer alten Sprache ist, oder aber auch, wenn es sich um einzelne Buchstaben handelt. Gerade geschwungene Schriften sind besonders beliebt. Hierbei wird beim Tätowieren auch auf Auf- und Abstriche geachtet, wie ein Schriftdesigner eine Schrift auch “entwerfen” würde. Gerade die feinen Linien von Schreibschriften erfordern besondere Erfahrung beim Tätowieren, denn die Linien müssen, um ein gutes Aussehen zu erzeugen, “am Stück” durchgezogen sein, damit die Linie nicht ausgefranst aussieht. Hieran kann man sehr oft gute von schlechten Tattoos unterscheiden.

Ambigramme als Tätowierung

Ambigramme sind eine besondere Art der Schriftgestaltung, eine besondere kaligrafische Gestaltung. Von der Wortbedeutung her stammt es aus dem Lateinischen und steht für “ambo” = lateinisch für “beide” und “gramma” = lateinisch für “Schrift”. Ambigramme sind von beiden Seiten, d.h. auch nach einer Drehung um 180° Grad lesbar.
Das Ambigramm oben stellt den lateinischen Schriftzug “Carpe Diem” lateinische für “Genieße den Tag” – wortwörtlich eigentlich “Pflücke den Tag”. Wer mehr über Ambigramme erfahren möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel auf Wikipedia.de.